Pierre Rigal/Compagnie dernière minute: Press

(Toulouse/Frankreich)

Ein Mann in einer Box, sie ist zwei auf drei Meter groß. Und schrumpft. „Eine choreographische Tragödie oder die verstörende Fremdheit des Normalen“ heißt der Untertitel dieses Solos, in dem der Franzose Pierre Rigal einen Lebensraum zeigt, der immer kleiner wird. Der Druck von außen steigt kontinuierlich, der Mensch aber stellt sich stoisch auf die neuen Herausforderungen ein, bemüht sich unverdrossen um Anpassung. Womit er fast an Charlie Chaplin in der Konfrontation mit der modernen Technik erinnert, denn der Herr im dunklen Dreiteiler ist gar nicht so allein. Ein Stuhl steht im Raum, und die harmlose Lampe entpuppt sich als eine Art künstlicher Arm, der mit ihm in Kontakt tritt. Wird er überwacht, kommuniziert so das System, das ihn manipuliert? Wie weit geht die Anpassung an die Technologie, wird der Mensch am Ende selbst zum Roboter? Bevor Pierre Rigal den Tanz entdeckte, war er Leichtathlet, studierte Wirtschaftsmathematik und Cinematographie – mit alten Filmtricks, Akrobatik, Licht und Schatten setzt er diese kafkaeske, gleichzeitig beängstigende und amüsante Vision in Szene.

„Ein meisterliches Solo über unsere modernen Ängste.“ – Les Inrockuptibles, Frankreich

„Das Eingeschlossensein als Befreiung: Unter unseren Augen wird er zur Metamorphose, zum vermeintlichen Sohn Kafkas.“ – Les Inrockuptibles, Frankreich

„Sehr grafisch, surrealistisch und reich an Bedeutungen, ist dieses Solo von Pierre Rigal ein echtes Glück für den Zuschauer.“ – Danser, Frankreich

„Es sind verzweifelte und verzweifelt schöne 60 Minuten.“ – The Guardian, London

Idee, Ausstattung, Choreographie & Tanz: Pierre Rigal | Premiere: 15. Februar 2008, London | Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause

Termine & Preise

VVK: 25,– / erm.: 23,– / U18: 15,–
inkl. Geb.

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