ARIAS Company: Watch

(New York/USA)

Uraufführung & COLOURS-Koproduktion

Dürfen wir das Schicksal der Welt noch in die Hände von Helden legen? Eine Inspiration zu Bryan Arias‘ Uraufführung stammt aus dem düsteren Superhelden-Comicbuch Watchmen. Der Choreograph untersucht die moralischen Kämpfe moderner Helden und ihre Menschlichkeit, er konfrontiert deren ominöse Superkräfte mit den schlimmen Ängsten unserer Zeit und stellt das Konzept des Helden insgesamt in Frage. Der gebürtige Puertoricaner Bryan Arias wuchs als Kind in New York mit Streetdance und Gesellschaftstanz auf, er gehörte zum Nederlands Dans Theater (wohin er im März als Choreograph wieder eingeladen ist) und zu Crystal Pites Kompanie Kidd Pivot. Von diesen Einflüssen nahm er eine Liebe zum theatralischen, aber nicht unbedingt narrativen Tanz mit, zur Erzählung in melancholischen Symbolen mit einem Hang zur Satire. 2013 gründete er seine eigene Kompanie in New York und inszeniert poetische, leise, eher minimalistische Abendfüller, in denen die Bewegung des Menschen im Mittelpunkt steht.

„Arias‘ Ansatz ähnelt der magischen Mischung von Wes Andersons Filmen: Die Albernheit wird durch Aufrichtigkeit geadelt, und die Erschütterung leuchtet voller Menschlichkeit.“ – The Boston Globe

Choreographie: Bryan Arias | Premiere: 29. Juni 2019, Stuttgart | Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause

Termine & Preise

Kat. 1: 35,– € / erm.: 28,– € / U18: 28,– €
Kat. 2: 27,– € / erm.: 22,– € / U18: 22,– €
Kat. 3: 19,– € / erm.: 15,– € / U18: 15,– €

Credits

Dauer // Duration: ca. 60 Minuten ohne Pause // approx. 60 minutes with no intermission
Regie & Choreographie // Direction & Choreography: Bryan Arias
Tänzer*innen // Dancers: Bryan Arias, Olivia Ancona, Jeffery Duffy, Navarra Novy
Photos: João Canziani
This engagement is supported by Mid Atlantic Arts Foundation through USArtists International in partnership with the National Endowment for the Arts, the Andrew W. Mellon Foundation and the Howard Gilman Foundation

WATCH was developed at Jacob's Pillow's Pillow Lab with the support of the Jacob's Pillow Fellowship at the Tilles Center for the Performing Arts at LIU Post.

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